King &









































Queen















































of the Roads



















































2023

Vom 22.09. bis zum 24.09. fand im irischen Ballincurring das legendäre Werfen um die Titel „King & Queen“ of the Roads statt. Zu diesem Vergleich werden neben irischen Werfern seit ca 30 Jahren auch je ein männlicher Werfer und eine weibliche Werferin aus den Niederlanden und vom FKV eingeladen. Seit ca. 10 Jahren gibt es zudem einen Jugendwettbewerb, bei dem je ein Werfer und eine Werferin aus allen drei Nationen als gemischte Mannschaft starten. Für den FKV hatten sich von unserem Verein mit Anke Klöpper bei den Frauen sowie Fynn Meyerhoff in der Jugend gleich 2 Werfer qualifiziert. Fynn warf gemeinsam mit Tomke de Vries vom BV „Frisia 08“ Simonswolde. Bei den Männern trat mit Ralf Look zudem ein Werfer unseres Nachbarvereins „Bahn Free“ Grossheide an.
Bereits in der Nacht vom 19.09. auf den 20.09. begann die Reise für die 22-köpfige Reisegruppe mit der Busfahrt zum Flughafen Amsterdam. Bis auf einen kurzen Schock bei der Sicherheitskontrolle, wo eine der Mitreisenden ihren Ausweis verloren hatte, verlief der Flug reibungslos, sodass man am späten Vormittag im irischen Cork landete und mit 4 Leihwagen, welche abenteuerlich mit den vielen Koffern bepackt wurden, zum Hostel fahren konnte. In der einfachen, aber gemütlichen Unterkunft wurden dann zunächst die Zimmer bezogen und sich etwas ausgeruht. Nach dem Mittag ging es zur 20 Autominuten entfernten Strecke für die erste Übungseinheit. Während es für Anke und Ralf bereits die 7. Teilnahme war, kannten Tomke und Fynn die Strecke nur von Videos und Bildern. Beide hatten anfangs etwas Eingewöhnungsschwierigkeiten, kamen aber im Laufe des ersten Trainings immer besser mit den Gegebenheiten zurecht. Anke hingegen übte überwiegend die kniffligen Stellen, die ihr aus den Vorjahren bestens bekannt waren. Ralf verzichtete am ersten Tag komplett aufs Üben, da er ja noch einen Tag mehr Pause als Anke hatte und sich somit am Donnerstag noch „verausgaben“ konnte. Nach einem gemeinsamen Restaurantbesuch am Abend waren dann alle froh im Bett zu liegen. Am Donnerstagmorgen wurde die ganze Gruppe mit einem reichhaltigen Frühstück versorgt, bei dem auch Spiegeleier und Bacon nicht zu kurz kamen. Schließlich sollten ja alle gestärkt zur nächsten Übungseinheit aufbrechen. Diesmal war es Anke, die sich mit der Anzahl der Würfe zurückhielt, denn am nächsten Tag stand ja schon ihr Halbfinale an. Fynn und Tomke hingegen intensivierten ihr Training, indem sie nicht abwechselnd, sondern „gegeneinander“ warfen, wobei es natürlich nicht um Rivalität, sondern darum ging, an möglichst vielen verschiedenen Stellen der tückischen Strecke zu werfen. Beide kamen diesmal noch besser zurecht, denn Anke und Ralf hatten ihnen Tags zuvor noch erzählt, dass in Irland ein guter Wurf nicht zwangsläufig weit sein muss. Vielmehr geht es darum, sich bzw. seinen Teampartner möglichst gut für den nächsten Wurf zu stellen. Ralf spulte ebenfalls sein Trainingsprogramm ab, ohne dabei übermäßig viele Würfe zu machen. Zu erwähnen bleibt an dieser Stelle noch, dass die Jugend-und Frauenstrecke „bergab“ geht, wohingegen die Männerstrecke „bergauf“ zu bewältigen ist. Nach einer kurzen Ruhepause zur Mittagszeit machte der komplette Tross sich auf in ein kleines Fischerdorf namens Ballycotton, welches einige scherzhaft als „irisches Greetsiel“ bezeichneten. Hier wurde etwas Kraft für die anstrengenden kommenden Tage gesammelt. Abends wurde in geselliger Runde noch gefachsimpelt und der Ablauf für den nächsten Tag besprochen. Am Freitagmorgen gab es wieder das großartige Frühstück und erstmals auch eine kurze Ansprache vom mitgereisten 2. Vorsitzenden des FKV, Frank Göckemeyer. 
Nach dem Frühstück inklusive motivierender Ansprache durch Frank, machte sich der Großteil der Reisegruppe auf den Weg zur Eröffnung. Da Anke im Hostel blieb um sich auf ihren Wettkampf vorzubereiten, gab es einen Fahrerwechsel. Durch den ungewohnten Linksverkehr und Rechtslenker musste dann leider ein Außenspiegel dran glauben. Bei der Eröffnung gaben die Kinder einer örtlichen Schule ein paar Lieder zum Besten und erhielten sowohl vom niederländischen Verband als auch vom FKV ein kleines Präsent. Vom FKV gab es eine Fahne, auf der alle 4 Werfer unterschrieben hatten. Danach machte man sich auf den Weg zum ersten Halbfinale der Frauen, in dem sich mit Silke Tulk vom niederländischen Verband NKB die Favoritin durchsetzte. Nachdem man sich beim Foodtruck an der Strecke gestärkt hatte, fieberten alle dem Start des zweiten Halbfinals entgegen, denn hier war Anke an der Reihe. Sie traf auf die beiden irischen Werferinnen Geraldine Curtin und Kelly Mallon, welche das Turnier bereits 7 mal gewinnen konnte. Anke ging hochkonzentriert an den Wettkampf und konnte nicht nur gut mit den irischen Eisenspezialistinnen mithalten, sondern sich gegenüber Mallon sogar eine zwischenzeitliche Führung von einem Wurf erkämpfen. Allerdings kann auf der tückischen Strecke schnell etwas passieren und so kam es, dass Mallon nicht nur aufholte, sondern im letzten Drittel des Wettkampfes in Führung ging. Somit blieb es spannend bis zum letzten Wurf, denn hier hatten alle drei Werferinnen noch die Chance auf den Finaleinzug. Als erstes musste auf dem geraden Stück in Richtung Ziellinie Geraldine Curtin beweisen, dass sie den Finaleinzug verdient hätte. Sie setzte ihren Wurf schön gerade vor sich auf, hatte aber etwas Pech, dass der Wurf nicht wie erhofft eine Kante bekam, sondern ein zur Absperrung einer Auffahrt aufgestelltes Hütchen. Somit stoppte ihre Kugel abrupt ab und blieb liegen. Somit war zumindest diese Weite für Anke relativ locker zu erreichen, da sie bereits vor dem letzten Wurf ca. 20 Meter Vorsprung hatte. Allerdings ging es für Anke ja auch noch darum, die zweite Kontrahentin möglichst stark unter Druck zu setzen. Und dies tat sie mit Bravour. Anke setzte ihren Wurf perfekt gerade vor sich auf und erzielte schon ohne Kante eine gute Weite. Als sie dann noch das entsprechende Kantenglück hatte, fingen die mitgereisten Anhänger langsam an, vom Finaleinzug zu träumen. Kelly Mallon, welche vor dem letzten Wurf ca. 40 Meter vor Anke lag, setzte ihren Wurf zwar auch gut, jedoch hatte sie ihrer Kugel zu viel Daumen mitgegeben, sodass diese über dies Straße rollte und keine Kante bekommen konnte. Als die Kugel im Gras ausrollte, kannte der Jubel keine Grenzen mehr. Anke hatte nach 2017 zum zweiten mal den Einzug ins Finale geschafft. Dieses wurde abends im Hostel natürlich mit dem ein oder anderen Kaltgetränk gefeiert. Anke hatte dazu auch die Südarler Reisegruppe eingeladen, sodass es ziemlich kuschelig im Aufenthaltsraum wurde. Aber das störte an diesem Abend niemanden.
Am Samstag Vormittag stand nach dem obligatorischen Frühstück das Halbfinale von Ralf an. Ralf gab sich vor dem Wettkampf gewohnt ruhig und man könnte das Gefühl bekommen, diesen Mann bringt nichts aus der Ruhe. Auch, dass sich der Start verzögerte, weil die Wetteinsätze noch nicht hoch genug waren, störte Ralf nicht. Er bekam es mit den momentan wohl besten irischen Werfern Thomas Mackle und Arthur Mc Donough zu tun. Somit ging Ralf zwar als Außenseiter in den Wettkampf, chancenlos war er aber nicht. Dies zeigte er auch mit dem Anwurf, denn hier lag er gleichauf mit seinen Kontrahenten. Im Laufe des Wettkampfs aber nahmen ihm die anderen beiden Werfer immer wieder ein paar Meter ab, sodass Ralf nach dem 5. Wurf etwa einen Wurf Rückstand hatte. Ralf fehlte an diesem Tag einfach ein wenig das Glück, denn gut gesetzte Würfe versprangen 2-3 mal unglücklich. Seine Gegner hingegen spulten ihr Programm routiniert runter und trafen meist die Ideallinie. Und so kam es, dass Ralf nach seinem 16. Wurf aufgab, da seine Gegner etwa 2 Wurf vor dem Ziel uneinholbar waren. Es blieb ihm nichts weiter, als dem Sieger Thomas Mackle sportlich fair zu gratulieren und die Überlegenheit an diesem Tag anzuerkennen. Nichtsdestotrotz hat Ralf sich sympathisch wie immer gezeigt und den FKV wieder einmal gut vertreten. Während einige der Reisegruppe sich noch das zweite Halbfinale der Männer ansahen, ging es am Nachmittag für Anke, Tomke und Fynn darum, sich für ihre Wettkämpfe am Sonntag zu schonen.
Nach einem kurzen ruhigen Beisammensein am Abend, wo letzte Details für den großen Finaltag am Sonntag besprochen wurden, fielen alle ziemlich müde ins Bett. Auch am Sonntag wurden alle mit bestem Frühstück versorgt, wobei dem ein oder anderen Betreuer vor Aufregung nicht wirklich nach Essen zu Mute war. Leider war das Wetter an diesem Tag wie prognostiziert, nämlich nass und windig. Pünktlich zum Start der Jugend, also dem großen Auftritt von Tomke und Fynn, goss es wie aus Kübeln. Dadurch musste die Strategie geändert werden, denn eigentlich war der Abwurf  für Tomke vorgesehen. Durch einige Pfützen auf der Ideallinie entschieden die beiden, dass ein Anwurf durch Fynn sinnvoller wäre. Fynn traf diesen Wurf zwar nicht perfekt, jedoch warf er soweit, dass Tomke die Kurve einsehen konnte. Tomke zeigte dann gleich beim ersten Wurf, dass mit den beiden zu rechnen ist. Sie schnitt die Kurve perfekt, sodass  man nach den ersten beiden Würfen mit den Niederländern gleichauf lag und einen kleinen Vorsprung vor dem irischen Duo hatte. Der zweite Versuch von Fynn war dann ein Riesenwurf an der Mitte entlang, den die Niederländer mit einem genauso weiten Wurf zu kontern wussten. Die Iren hingegen kamen noch weiter ins Hintertreffen. Der zweite Wurf von Tomke war zwar gut gesetzt, fiel aber leider in der Kurve unten rein. Glücklicherweise passierte den Niederländern das gleiche. Der 3. Wurf von Fynn also insgesamt der 5. unserer Mannschaft war gut gesetzt, versprang jedoch etwas. Trotzdem lief er weit genug, sodass Tomke aus der Kurve heraus werfen konnte. Dies tat sie dann auch und stellte Fynn so, dass er mit seinem nächsten Wurf die nächste Kurve erreichen konnte. Nach 7 Würfen  unsererseits, lagen unsere beiden Werfer ca 20 Meter vor den Iren. Gegenüber dem holländischen Duo lag man zu diesem Zeitpunkt einen Wurf zurück. Tomke`s 8. Wurf war wieder aus einer Kurve heraus, jedoch diesmal etwas zu knapp geschnitten. Mit etwas Kantenglück lief die Kugel aber noch ein ganzes Stück, sodass Fynn wieder in die nächste Kurve werfen konnte. Die Iren trafen ihren 8. Wurf perfekt, sodass unsere Werfer zu diesem Zeitpunkt Letzter waren. Fynn`s Aufgabe war es nun, Tomke mit dem nächsten Wurf so zu stellen ,dass sie auf dem geraden Stück werfen konnte. Diese Aufgabe gelang Fynn. Nachdem der männliche Jugendliche der Niederländer einen perfekten Wurf gemacht hatte, zeigte Tomke was in ihr steckt, denn sie warf einfach genauso weit wie ihr Kontrahent in Orange. Nach diesem Wurf lag man ca. einen halben Wurf hinter den Iren und knapp einen ganzen Wurf hinter den Niederländern zurück. Fynn`s nächster Wurf traf nicht ganz die Ideallinie, sodass man knapp einen Wurf hinter den Iren zurück lag und der Rückstand auf die Niederlande einen halben Wurf betrug. Der nächste Wurf von Tomke war gut geworfen, versprang jedoch etwas und lief nicht wie erhofft in die nächste Kurve. Dadurch musste Fynn seinen nächsten Wurf etwas riskanter gestalten, was ihm jedoch gut gelang. Dadurch, dass die Kugel der Niederländer von einem der Schiedsrichter angehalten wurde, war man mit unseren Nachbarn wieder gleichauf, denn wiederholt wird in Irland in diesem Fall nicht. Die Iren führten mit gut einem Wurf vor beiden anderen Mannschaften. Der 14. Wurf unserer Mannschaft war dann ein Sahnestück von Tomke, denn perfekter hätte sie diesen Wurf nicht werfen können. Während die irische Werferin ca. 40. Meter hinter Wurf zurückblieb, waren die Niederländer komplett von der Rolle und benötigten gleich 2 Versuche um Tomkes Weite zu erreichen. Auch Fynn traf seinen nächsten Wurf perfekt, sodass die beiden den Druck auf die irischen Werfer hoch halten konnten. Dass sie mit dem Druck umgehen kann, zeigte dann die irische Werferin, denn sie stellte ihren Partner perfekt für die Zielgerade. Auch Tomke traf ihren Wurf gut, allerdings versprang dieser etwas. Somit war klar, dass es wohl nicht mehr zur Überraschung reichen sollte. Der irische Werfer zeigte dann nochmal sein Können, indem er routiniert die Ziellinie überwarf und somit das Match zugunsten der Iren entschied. Fynns letzter Wurf war dann nur noch Ergebniskorrektur, denn da er am Iren vorbei warf, verlor man mit weniger als einem Wurf. Der Vorsprung vor den Niederlanden betrug im Ziel ca. 3 Wurf. Zuschauer, Werfer und Betreuer waren sich einig, dass Tomke und Fynn ihre Sache richtig gut gemacht haben und auch die irischen Offiziellen schienen beeindruckt, denn sie schenkten Fynn und Tomke ihre Wettkampfkugel, was dem Vernehmen nach nicht selbstverständlich ist.
Nach dem Finale der Männer, in dem sich Thomas Mackle durchsetzte, kam es mit fast 2-stündiger Verspätung zum Finale zwischen Anke und Silke Tulk aus den Niederlanden. Die Tatsache, dass es ein Finale ohne irische Beteiligung war, gepaart mit dem schlechten Wetter führte dazu, dass nicht so viele Zuschauer wie gewöhnlich den Wettkampf begleiteten. Nach dem Abwurf im strömenden Regen lag Anke ca. 30 Meter zurück. Durch einen perfekten zweiten Wurf konnte Anke ihren Rückstand trotz schlechterer Ausgangslage auf 5 Meter reduzieren. Der dritte Wurf von Anke war wie an der Schnur gezogen an der Mitte entlang, was an dieser Stelle der Ideallinie entsprach. Dem konnte ihre Kontrahentin nicht folgen und blieb um ca. 60 Meter zurück. Dadurch konnte sie nicht wie erwünscht durch die Kurve werfen und warf nur ca. 50 Meter an Ankes Kugel vorbei, sodass Anke mit ihrem 4. Wurf die Chance hatte, die Führung auszubauen. Dies tat sie mit einem weiteren perfekten Wurf in die nächste Kurve. Silke Tulk konnte zwar gut hinterher werfen, kam jedoch nicht ganz an Ankes Wurf heran. Somit führte Anke zu diesem Zeitpunkt mit einem Wurf Vorsprung. Auch der 5. Wurf von Anke hatte die erhoffte Weite, wenngleich diesmal das Glück auf ihrer Seite war. Die Führung hatte weiterhin Bestand. Mit dem 6. Wurf galt es eine Mauer zu treffen, um ein paar Meter in Richtung der nächsten Kurve zu machen. Dies gelang der wurfgewaltigen Niederländerin etwas besser, sodass Anke keinen vollen Wurf mehr führte und sie etwas schlechter vor der Kurve stand. Der 7. Wurf von Anke ging durch die Kurve und sie hatte weiterhin ca. 70 Meter Führung. Nachdem Tulk mit ihrem 8. Wurf ca 50 Meter an Anke vorbei war, versprang Ankes 8. Versuch, wodurch ihr Vorsprung auf 40 Meter schrumpfte. Während die Niederländerin ihren 9. Wurf perfekt traf, setzte Anke ihren Versuch etwas zu hoch an. Trotzdem lief ihre Kugel bis zur Werferin in orange, allerdings war vom zwischenzeitlichen 1-Wurf Vorsprung nichts mehr übrig. Beim 10. Wurf war das Glück dann auf der Seite von Tulk, denn eigentlich hatte sie ihre Kugel zu tief gesetzt, jedoch kam die Kugel so gut wieder aus der Kante, dass sie weit in die nächste Kurve lief. Ankes Kugel hingegen versprang, sodass sie noch vor der Kurve stand und jetzt einige Meter zurücklag, was an dieser Stelle entscheidend sein kann. Auch der 11. Wurf von Anke bekam einen unglücklichen Stoß, sodass sie nur 50 Meter an ihrer Konkurrentin vorbei warf. Somit bekam diese nun die Möglichkeit ihre Führung auszubauen. Silke Tulk legte gut vor und Ankes Wurf kam etwas zu steil, sodass sie nach dem 12. Wurf einen vollen Wurf zurück lag. Beim 13. Wurf ging Anke etwas mehr ins Risiko, was allerdings nicht belohnt wurde. Zwar hatte sie die Kugel gut gesetzt, jedoch kam sie nicht wie erwünscht wieder zur Mitte. Trotzdem konnte sie ihren Rückstand auf etwas weniger als einen Wurf reduzieren. Beim 13. Wurf von Tulk hatte diese das Glück auf ihrer Seite, denn sie rutschte weg und verriss ihre Kugel. Jedoch bekam diese eine Kante und lief noch einige Meter weiter. Anke hingegen traf ihren 14. Wurf perfekt, wodurch sie ihren Rückstand auf einen halben Wurf reduzieren konnte. Mit dem 14. Wurf stellte Tulk sich perfekt auf die Zielgerade, während Anke noch in der Kurve davor stand. Auch Ankes 15. Wurf war gut geworfen, kam jedoch nicht auf die richtige Straßenseite, um die Kante aus dem Halbfinale zu bekommen und so noch einmal Druck aufzubauen. Somit konnte Silke Tulk mit ihrer ganzen Routine die Ziellinie überqueren und ihren insgesamt 7. Titel feiern. Anke gehörte sportlich fair zu den ersten Gratulanten und hofft auf eine Revanche im nächsten Jahr. Sie nahm die Niederlage gelassen hin und konnte schon kurz danach wieder strahlen, denn ihre Leistung war eines Finales würdig. Im Anschluss folgte die Siegerehrung, welche für die „Neuen“ überraschenderweise kurz und unspektakulär war. 
Nachdem man wieder  im Hostel angekommen war, wurde kurz geduscht und zur ausgewogenen Ernährung zum dritten mal in 5 Tagen Pizza bestellt. In der Pizzeria wurde man mit den Worten „see you tomorrow“ verabschiedet. Nach einer kurzen Nacht ging es bereits um 03:30 Uhr zum Flughafen, wo um 06:00 Uhr der Flieger in Richtung Amsterdam startete. Nach einer knapp 5-stündigen Busfahrt kam die Reisegruppe gegen Mittag wieder in Südarle an. Alle waren sich einig, dass es eine tolle Gruppe war, mit der man zusammen nach Irland reiste.